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Bettina Grande
Bettina Grande

đŸ§” 1/5 Biopsychosoziales Modell & ME/CFS Auf der #LongCare Tagung wurde deutlich, wie stark das BPS Modell aktuell #LongCOVID und #MECFS rahmt (u. a. Waller, Morawa, Erim). Das ist nicht neutral: Modelle strukturieren, was wir messen und was daraus folgt. Bei #PEM hat das reale klinische Folgen.

2/5 PROMs & Deutung In mehreren BeitrĂ€gen wurden „Outcomes“ primĂ€r ĂŒber PROMs dargestellt (PHQ-9, GAD-7, FSS, Funktionsskalen). Diese sind fĂŒr PAIS/ ME/CFS nicht trennscharf validiert & somatisch ĂŒberlappend- also untauglich. Sie erfassen unspezifische Symptomlast, keine belastbaren Therapieeffekte.

3/5 PEM ist kein Item, kein „unspezifisches Erschöpfungssymptom“, sondern das zentrale Strukturmerkmal von #MECFS. Es geht nicht um Motivation &Coping, sondern um pathologische Folgen von Belastung. PEM widerspricht der Logik gradueller Aktivierung: Belastung verbessert nicht – sie verschlechtert.

4/5 Modelle steuern Versorgung Das biopsychosoziale Modell bleibt nicht Theorie. Es prÀgt Reha-Logiken & Versorgungs-Entscheidungen. Die CFS_CARE-Daten zeigen: keine funktionellen Verbesserungen, bei 44% Verschlechterungen nach Reha. Ohne #PEM als Kontraindikationssignal entstehen iatrogene Pfade.

5/5 FĂŒr #PAIS #MECFS braucht es einen klaren Bruch mit generalistischen AnsĂ€tzen: Beim Vorliegen von PEM fĂŒhrt das biopsychosoziale Modell zu keiner Erkenntnis, sondern zu Fehlzuordnungen und in der Praxis letztlich zur iatrogenen SchĂ€digung Betroffener. #NoRehab #NoGET #PEM #PEMistnichtverhandelbar

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