🔴Breaking: Unsere Crew wurde heute gegen 4 Uhr morgens Zeugin einer lebensbedrohlichen Gewalttat gegen Flüchtende in internationalen Gewässern vor #Libyen! In tiefschwarzer Nacht konnte die Besatzung der Humanity 1 sechs Menschen aus den Wellen retten. 1/6
Kurz zuvor hatte ein nicht identifizierbares Boot die Menschen gezwungen, über Bord zu gehen, und sie anschließend ohne angemessene Rettungsmittel im Wasser zurückgelassen. Unsere Crew suchte das Gebiet anschließend systematisch nach weiteren Überlebenden ab. 2/6 Die Schutzsuchenden stammen überwiegend aus kriegsversehrten Regionen. Wichtig: Menschen ins Wasser zu zwingen & im offenen Meer zurückzulassen, bedeutet akute Lebensgefahr. Solche Gewalttaten geschehen nicht im luftleeren Raum: Die #EU trägt mit ihrer #Abschottungspolitik … 3/6 … dazu bei, dass das zentr. #Mittelmeer immer mehr zu einem rechtsfreien Ort wird, in dem Gewalt gegen Schutzsuchende weitgehend ohne Konsequenzen bleibt. Sie unterstützt die sog. lib. Küstenwache, obwohl deren schwere Menschenrechtsverletzungen seit Jahren dokumentiert sind.4/6 Menschen sollen abgefangen werden, bevor sie Europa erreichen. Sichere Fluchtwege: Fehlanzeige. So werden Menschen, die flüchten müssen, auf immer gefährlichere Routen gedrängt und skrupellosen Akteuren ausgeliefert. 5/6 Dass sie schließlich nachts im offenen Meer treibend zurückgelassen werden, ist kein Zufall – sondern die Folge einer Politik, die Abschottung über den Schutz von Menschenleben stellt. 6/6 📷: Jasmin Rossi / SOS Humanity, 🎥: Barbara Sartore / SOS Humanity P.S.: Achtung: Rettung in Gefahr! Ohne zusätzliche Unterstützung müssen wir womöglich bald Rettungseinsätze wie diese absagen: Werde jetzt Teil der Fördercrew und unterstütze uns mit Deiner regelmäßigen Spende. 👉 sos-humanity.org
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