19
Sabine Fischer
Sabine Fischer

Spaßeshalber hier eine ziemlich typische russische Lesart der Wahl in #Serbien. (KI-Übersetzung) Sie stammt von Sergej Markow, einem immer treuen #Kreml-Gefolgsmann, der allerdings 2025 zum "ausländischen Agenten" gekürt wurde - wahrscheinlich, weil er Ilham Alijew gelobt hatte,

als zwischen #Moskau und #Baku gerade der Haussegen schief hing. Das macht ihn keineswegs zum Oppositionellen, was er immer wieder zu beweisen versucht. So auch hier: "Sensation in Serbien. Vučić hat die Wahl verloren und seine Niederlage sogar schon eingestanden. Die oppositionelle „Studentenliste“ erhält 135 der 250 Sitze im Parlament und wird die neue Regierung Ungarns (er meint: Serbien…, S.F., Freudian slip) bilden. Vučićs Partei erhielt 105 Stimmen. Vučić erklärte, die Revolution in Serbien sei von Brüssel und dem deep state der USA gemacht worden. Also von den westlichen Eliten. Und dass die neue serbische Regierung bereits bis zum Frühjahr Sanktionen gegen Serbiens Verbündeten Russland verhängen werde, obwohl sie versprochen habe, keine solchen Sanktionen zu verhängen. Sie würden sie verhängen, weil ihre Vorgesetzten im Ausland säßen und ihnen dies befehlen würden. Die Gründe für Vučićs Niederlage: 1. Es ist sehr schwer, endlos zwischen zwei Stühlen zu sitzen. 2. Und es ist schwer, im Zentrum Europas zu liegen und sich nicht vollständig der Eurobürokratie in Brüssel zu unterwerfen. Orbán und Vučić sind beide ein Beispiel dafür. Nach ihren Niederlagen werden viele europäische Politiker vorsichtiger sein. 3. Serbien und das serbische Volk erleben nach der gewaltsamen Abtrennung des Kosovo eine der größten Krisen ihrer Geschichte. Der Wille des serbischen Volkes ist gebrochen. 4. Angesichts wachsender Unsicherheit wollen die Menschen eine starke Obrigkeit. Die Serben haben entschieden, dass eine starke, weit entfernte Obrigkeit in Brüssel besser ist als eine eigene, nahe, aber schwache Obrigkeit. Für Russland wird sich allerdings wenig ändern. 5. Schade ist allerdings, dass zum ersten Mal keine einzige offen prorussische Partei im serbischen Parlament vertreten sein wird. Keine hat es hineingeschafft. Die Serben haben Angst, sich für Mütterchen Russland einzusetzen (!, S.F.)." Mal sehen, ob er noch eins auf die Mütze kriegt, weil er die EU als "stark" bezeichnet.

1 / 1

Share this Page