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Malte Kreutzfeldt
Malte Kreutzfeldt

Der Redispatch-Vorbehalt, über den derzeit im Rahmen des Netzpakets intensiv verhandelt wird, wurde nicht nur aus dem Eon-Konzern entwickelt. Das Unternehemen würde wirtschaftlich auch am stärksten davon profitieren. Details gibt's im aktuellen Climate.Table (€): table.media

Auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich bereits als Vorstandsvorsitzende der Eon-Netztochter Westenergie für den Redispatch-Vorbehalt eingesetzt, wie ein LinkedIn-Beitrag zeigt, der später gelöscht wurde, aber über das Internet-Archive noch verfügbar ist: web.archive.org

Dass Eon wirtschaftlich besonders stark vom Redispatch-Vorbehalt profitieren dürfte, liegt daran dass es in den Netzen des Konzerns besonders viel Redispatch stattfindet. Und anders als bisher werden die Kosten dafür künftig von der BNetzA bei der Berechnung der Erlösobergrenzen berücksichtigt. Das Unternehmen hat künftig also einen wirtschaftlichen Anreiz, die Redispatch-Kosten möglichst gering zu halten. Und der geplante Redispatch-Vorbehalt hilft dabei, weil damit künftig ein Teil der aufgrund von Netzengpässen abgeregelten Wind- und Sonnenenergie nicht mehr vergütet werden muss. Ausführlicher dargestellt ist das wirtschaftliche Interesse Eons am Redispatch-Vorbehalt in einer neuen Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (@bnenews.bsky.social), die heute vorgestellt werden soll und die hier schon zu finden ist: table.media

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