Britische Bevölkerung wird aufgefordert, genug Lebensmittel & Wasser vorzuhalten, um einige Tage ohne Strom oder Wasser auszukommen. Hintergrund ist Warnung der UN, Klimaphänomen El Niño wachse derzeit ins Übergroße & verschärfe Extremwetter weltweit.
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Dieser El Niño ist stärkster der modernen Messreihe + stärkster seit 150 Jahren. Konkrete Auswirkungen nicht bekannt. Bonus: Mitte/Ende 2030er wird 2-°C-Obergrenze des Paris-Abkommens dauerhaft überschritten. Dann startet Spezies Mensch ein weiteres Experiment & steht erneut selbst im Mittelpunkt.
Meteorologen stellen sich auf stärksten El Niño seit 1.000 Jahren ein – mit Waldbränden & Überschwemmungen in verschiedenen Weltregionen & Aussicht auf nassen, stürmischen Winter in Großbritannien. Umweltministerin Angela Eagle sagte Guardian, wahrscheinlich bevorstehender wilder Winter zeige, wie wichtig Vorräte im Haushalt seien. Für Großbritannien erwartet sie trockenere Sommer, nassere Winter & heftigere Stürme; in Asien werde Schaden durch Überflutungen deutlich größer ausfallen. Ihr Argument für Vorratshaltung ist praktisch: Wer im Notfall Weile überbrücken kann, bis Rettungskräfte eintreffen, stehe schlicht besser da. El Niño selbst ist natürlicher Klimazyklus: Windveränderungen über Pazifik lassen Meerestemperaturen steigen & übertragen große Wärmemengen in Atmosphäre. Weil diese Zusatzwärme auf ohnehin schnell wärmer werdende Atmosphäre trifft, gilt 2027 als Jahr, das Temperaturrekord sprengen dürfte. António Guterres formuliert Bild vom El Niño, der vor unseren Augen ins Riesenhafte wächst. Wissenschaft lasse keinen Zweifel, Planet befinde sich in unbekannten & zugleich wärmer werdenden Gewässern. Es sei Wettlauf zwischen steigenden Risiken & Bereitschaft zu handeln.
Guardian berichtet auch: „Global heating will hit at least 1.8C, UN warns". Selbst im günstigsten Szenario erreicht Erderwärmung mind. 1,8 Grad. Überschreiten der 1,5-Grad-Marke bezeichnet Bericht als unvermeidbar, voraussichtlich schon in kommenden Jahren. 🌍💥
Celeste Saulo, Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie, warnt vor massiven Schäden für Gemeinschaften & Volkswirtschaften. Dürren & Fluten richteten bereits Verwüstungen an, & Folgen dürften mit zunehmender Intensität des Phänomens wachsen. Artikel nennt verschärfte Waldbrände in Indonesien & geschwächte Monsunregen in Indien, dazu erwartete Effekte wie erhöhte Brandgefahr in Australien & stärkere Überschwemmungen in Südamerika. Welternährungsprogramm ging im August von rund 50 Mio. Menschen in akutem Hunger aus. Kampagne des Cabinet Office wird Haushalte in kommenden Monaten auffordern, Konservenvorräte anzulegen & sich auf nationale Notlagen vorzubereiten. Eagle verantwortet zugleich Verbesserungen in Landwirtschaft & neues Reservoir-Bauprogramm. Sie äußerte sich am Standort Havant Thicket, dem ersten neuen Reservoir des Landes seit 1992, & räumte ein, dass Großbritannien sich in Vergangenheit nicht gut genug auf klimabedingte Notlagen vorbereitet habe – Landwirtschaft & Wassermanagement müssten sich ändern. Unangenehm von der britischen Regierung, jetzt so einen Wind wg. so ein bisschen El Niño zu machen.
Unangenehme Wahrheit = eigenes Verhalten anpassen = doppelt unangenehme Realität. Lieber Normalität simulieren: Nicht unangenehmer Mallorca-Flug, Fleisch satt, Billiglöhner schneidern Wegwerfklamotten, schönes Plastik, Amazon Same Day, KI-Slop, Auto gut, und das Leben kann so schön sein. Liebs. ☺️
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Argumente sind immer gleich, deshalb beliebt: „Konsument:in gibt Richtung vor“ – schiebt Verantwortung dem Individuum zu. „Struktur ist wichtig, nicht mein Beitrag!“ – schiebt auf Politik. Punkte 1 & 2 widersprechen sich aber nicht. Wenn du Klimaschutz einforderst, kannst du mit 2 heute beginnen.
IMO: Grundsätzlich wollen sich die wenigsten wirklich bewegen, lieber mit dem Finger auf andere zeigen. Europa zeigt auf China, Individuen auf Politik, Gutverdienende auf Superreiche. Am Ende muss sich niemand bewegen. Irgendwie sind alle schuld, somit ist keiner schuld. Perfekt! 🌍🔥