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IttyM
IttyM

1) Sehr langer đŸ§”: The #Punk #Alt-Right? Zu #ADistanza #based #aev #nius und was das leider mit Subkultur und Punk zu tun hat.

Wenn im MĂ€rz 25 'Genderkritikerin' Antje Jelinek aka @oberkoerperfrei_im_punkrock bei #Ruhrbarone nach einem Abend im #Felsenkeller / LE #UlfPorschardt abfeierte, der dort mit Moderation von #A-Distanza Podcast #PhilippHanslik angetreten war, um Punk 'ultralibertĂ€r' von rechtsaußen zu ĂŒberformen - 2) - vielleicht der Abend, an dem bei einem GetrĂ€nk & zum Soundtrack einer rechten Neo-Folk Band angedacht wurde, mit Liane Bednarz & M. Sellner 'was Spannendes' zu #DeathInJune zu machen oder wahlweise zu Martin Lichtmesz' 'rechter Sicht auf Film...

3)...und wenn dann im Oktober 25 in Hansliks 'ideologiekritischen' Podcast mit #Amen81 (nicht die erste) Punk/HC Band zu Gast ist, die im MĂ€rz die Folge nochmal bewirbt (s.u.), dann liesse sich einfach konstatieren: Punk ist schon ganz lange tot.

4) Ob, wie Ulf behauptet, Punk vom 'ShitbĂŒrgertum' 'kulturell angeeignet' worden sei + er sich, wie Jelinek, ganz Ulf-Apologetin, folgert, nunmehr 'in sein Gegenteil verkehrt habe' oder vielmehr deshalb, weil schon 1978 Post-Punk sehr viel interessanter war, ist mir schnurz. Ich habe andere Sorgen. 5) Nein, ich mache mir Sorgen: Ob der grassierenden, enorm fortgeschritt. Normalisierung d Entmenschlichung & der Grausamkeit, mit der u.a. UltralibertĂ€re, Techfaschisten,Rassisten, Antisemiten, Anti-Feministen,Queer-&Transhasser gr Teilen d Menschen auf diesem Ă€chzenden,geplagten Planeten begegnen. 6) Sie setzen ihre Zerstörungslust offen, i.d.R. mit unser aller Beteiligung casually durch; ĂŒber scheinbar reibungslos & pausenlos greifende Auschlussmechanismen, strukturelle Gewalt, normalisiertes Grauen bis zum Sadismus - durchexerziert an Minderheiten + als 'ĂŒberflĂŒssig' markierten Menschen . 7) Von Pflanzen, Tieren und AMOC ganz zu schweigen. 8) All das hat sehr viel mit dem zu tun,was sich exemplarisch anhand #Porschardt #Kubitschek #A_Distanza #punk abzeichnet: Was sich hier nĂ€mlich abbildet - ein reaktionĂ€res, rechtsoffenens, beleidigtes, von Zerstörungswut und Vernichtungsphantasien getriebenes Etwas - ist leider gar nicht tot. 9) Es ist auch im Zombiemodus sehr aktiv sowie gut vernetzt. Und offensichtlich hat es sich unbemerkt, ignoriert, weggeguckt schon wirkmĂ€chtig in subkulturellen, vermeintlich progressiven ZusammenhĂ€ngen ausgebreitet. Das wird es weiter tun. So wir es lassen. 10) Meine Besorgnis ist, das möchte ich betonen, im eigenen Interesse und ganz basal. 11) Diese Orte, Menschen, BrachflĂ€chen, der Krach, die Bewegungen, die mal Subkultur genannt wurden, liegen mir am Herzen, ich habe mich darin sozialisiert, ganz freiwillig und sehr motiviert. 12) Ich habe mich vor Langem aktiv und tastend, suchend, hineinbegeben in diese Szenerie, die heterogen, durchlĂ€ssig und oft nur von kurzer Dauer ist, aus Sehnsucht + (m)einem Drang nach Leben / können, ĂŒberleben und leben lassen können. Dass man nicht trampeln muss, das ist wichtig, ja essentiell. 13) #Maja spricht von Blumenwiesen, ich eher von Dancefloors, von Schlamm und Chaos und Gestank, auf eine gute Art. 14) „Wer als Gleicher auf seine Kosten kommt, wird weniger Drang verspĂŒren, sich auf seinem Sockel zu verschanzen“ schreibt Eva v. Redecker (2026). Diese Orte, die autonomen Jugendzentren, die Park Fictions, die ProberĂ€ume ermöglichen das Sein, in & als Gegenstrategien, in Unterlaufungen des Etwas. 15) Aber sie sind fragil und bedroht, von den Priens und Weimers dieser Welt sowieso und, fast schlimmer noch, sie drohen, wenn das Etwas sich dort niederlĂ€sst, selbst zu bedrohlichen Orten fĂŒr queeres Leben, migrantisches Leben, vulnerables Leben zu werden. 16) Vielleicht ist auch dort 'dieser Drang nach HĂ€rte' erwĂŒnscht, das ist im Rahmen des Möglichen. Ich hoffe es nicht, aber ich bin mir wirklich nicht mehr sicher. Das ist erschĂŒtternd und ernĂŒchternd, denn was folgt daraus? 17) "Am Ende kommt es auch darauf an, wirklich mit dem Körper oder dem was eben das eigene Können ist, zu denen zu halten, die angegriffen werden - falls man nicht sowieso schon dazu gehört." (Redecker, 2026) Das ist meine Motivation hier. 18) Ulf und Anja und ihre Freunde und Netzwerke fordern die radikale Mitte und sie stellen sie bereits mit Gewalt und ĂŒber Ausschluss her. Das möchte ich hier zumindest dokumentieren: 19) #UlfPorschardt, u.a. Herausgeber der WELT, auf dieser Plattform geblockt. #LianeBednarz, in ihrer Rolle als 'Verteidigern der AfD' ganz sie selbst.

20) #EllenKositza, Publizistin der Neuen Rechten, verheiratet mit #GötzKubitschek de.wikipedia.org

Götz Kubitschek – Wikipedia

de.wikipedia.org

21) Martin Lichtmesz,Hrsg des rechtsextr. Verlags #Antaios, IdentitĂ€rer, Neo-Folk Fan, bedauert,dass die „gr Zeit + Möglkt. einer aus Neofolk erwachsenden rechten Bewegung d. den Druck von links gescheitert“ sei, sich keine rechte Subkultur habe durchsetzen können. de.wikipedia.org

Martin Lichtmesz – Wikipedia

de.wikipedia.org

22) Vergleiche zur Neo-Folk AffinitÀt von #Kubitschek und #Kositza auch: periskop.noblogs.org

Rechte Neofolk-Konzerte im Leipziger Felsenkeller | Periskop

periskop.noblogs.org

23) #MartinSellner, #Remigration antifainfoblatt.de

Martin Sellner | Antifaschistisches Infoblatt

antifainfoblatt.de

24) Wie und wieso treffen sich nun diese Leute beim Thema Death in June? Vgl. zu DiJ bitte auch: stewarthomesociety.org Mögliche Antworten gibt diese Recherche: periskop.noblogs.org

25) Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des #Felsenskeller #JörgFolta ist desöftern Gast bei #Hanslik. Dort bezeichnet er Plagwitz als „Woke Bubble“, BLM-Demos als „Jobbörse“ fĂŒr ein best. Milieu, „Omas gegen Rechts“ als „widerwĂ€rtig“ und #Antifa als „Auffangbecken fĂŒr Soziopathen“ knack.news

https://knack.news/15072Antifa

knack.news

26) Es folgt eine Auswahl der GÀste von Hanslik: Gern aus dem Umfeld der Zeitschrift #Bahamas (vgl. einschlÀgig conne-island.de) wie Martin Stobbe und Michael Fischer

https://conne-island.de/nf/182/25.htmlMartin

conne-island.de

27) #TillRandolfAmelung, Anti-Selbstbestimmungsgesetz Aktivist. Zu dem Thema gibt es gleich drei Folgen #ADistanza: mit Amelung und 2x mit #ManuelaSchon, 'Radikalfeministin, Selbstbez. Expertin fĂŒr 'Cancel Culture'. Zu Amelung vgl: queer.de

28) #JanFeddersen 'Transideologiekritiker', @taz.de und Tazlab Kurator, nun auch bei #based newsletter.lorenzmatzat.de @lorz.bsky.social

29) Gerade im #tazlab @taz.de : 'based' Podcast mit Ulf Porschardt taz.de

Podcast: Was willst du kaputt machen, Ulf Poschardt? | Programm taz lab 2026

taz.de

30) zum Podcast 'based' vgl. bitte bsky.app

Felix Schilk
Felix Schilk04/12/26

Im wöchentlich erscheinenden based-Podcast waren seit Februar u.a. Joana Cotar, Johannes Varwick, Holger Friedrich und Kai Diekmann zu Gast. Auch 2025 das who's who der (rechts-) populistischen Berufsprovokateure, Medienkritiker und Polarisierungsunternehmer. Ganz stark @tazlab.bsky.social...

31) Weitere GĂ€ste von Hanslik (alle Zitate stammen aus den AnkĂŒndigungen des Podcasts) waren u.a. #StefanLaurin / Ruhrbarone #KoljaZydatiss / #NovoArgumente & #Achgut "Was kommt nach der liberalen Demokratie?" Novo-Argumente: lobbypedia.de Achgut: de.wikipedia.org

Initiative Transparente Demokratie

lobbypedia.de

32) Adrian MĂŒller 'Wokeness-Fachmann' (Novo-Argumente) "Macht Wokeness krank?" #JensWinter, Ex- #JungleWorld Redakteur, jetzt #NIUS "Christian Kracht und andere literarische EinflĂŒsse" 33) Auch bei #NIUS & besonders hĂ€ufiger Gast: #AmirMakatov alias #Morgenthau Zu Morgenthau: edamagazin.de sowie taz.de

34) #HannahKassimi, spricht im Podcast "ĂŒber den autoritĂ€ren Charakter des Transaktivismus" und meint: "Trumps Wahlsieg darf nicht als reiner Regress bewertet werden. Sein Amtsantritt leitete vor allem ein ZurĂŒckdrĂ€ngen neu-linker PrĂ€missen ein... 35)...die kontrafaktischen, fixen Ideen, es gĂ€be mehr als zwei biologische Geschlechter und keine signifikanten Unterschiede zwischen Frauen und Transfrauen" Note: Photo Philipp Hanslik

36) Und last but not least: Antje Jelinek, Ruhrbarone / #Cicero, die sich bei Hanslik fĂŒr die Vermittlung des Kontakts zu CICERO bedankt. In der Kommentarspalte gratuliert Amen81 /aka @cholgeis ihr zum Ankommen bei Cicero, gegrĂŒndet von #WolgangWeimer. Das muss man schon ernst meinen - und nehmen.

37) "Einig sind sich die Beiden auf der BĂŒhne, dass Kulturschaffende, alle KĂŒnstler frei sein mĂŒssen, um ordentlich Kunst zu machen. Die Steuerfinanzierung ist der Tod fĂŒr die Kunst. Also fordert Poschardt die Streichung jeglicher Kultur-Förderung." (Jelinek @ruhrbarone zum Porschardt Abend) 38) Allgemein geht es Hanslik um "die Regulierung der freien Rede + die Grundbedingungen der Freiheit,die auch immer die drastische Kritik an den Herrschenden beinhaltet & die seit einiger Zeit unter massivem Beschuss einer elitĂ€ren Politikerkaste + ihrer Claqueure steht." (ADistanzaFolge 20.02.25) 39) A Distanza, dessen GĂ€ste, wie er selbst auch, wie oben gesehen, durchaus in subkulturellen Kreisen unterwegs sind, pflegt darĂŒber hinaus sehr guten Kontakt zum Podcast 'based' (s.o.)

40) sowie zum Podcast #AethervoxEhrenfeld von #ChristianSchneider, zuletzt aufgefallen im Zuge der Causa #ThiloMischke, dazu bitte: skywriter.blue

41) Sowie: mbr-koeln.de

Rechte Medienaktivist*innen im RB Köln: Radikal und gut vernetzt

www.mbr-koeln.de

42) Gast bei Christian Schneider im April: #JanKaron / #NIUS, die Pepe-Meme alt-right Tasse im Bild gut plaziert. Migration und Great Replacement usw usw. Red Pill dogwhistle - the whole package.

43) Mein Befremden ĂŒber #Amen81 bei #A-Distanza #PhillippHanslik ist nach diesem Ausflug in die NeueRechte wohl nachvollziehbar. Die neuste Folge ist btw mit #Pöbel&Gesocks OI! đŸ«„. Hanslik hat die #Grauzone jedoch lĂ€ngst rechts ĂŒberholt...und dieser đŸ§” wieder am Anfang angekommen: #Punk#Alt-right ... 44) Was all diese Akteure verbindet, ist zum Einen ihre Queer- und Transfeindlichkeit, ihr Hass auf all das, was sie als #links markieren und ÜBER DAS SIE SICH ERHEBEN. Post-Links wird eben schnell #alt-right. Aber hervorstechend und einigend ist ihre (bedingungslose) 'SolidaritĂ€t mit Israel':

45) Unter dem DeckmĂ€ntelchen oder besser 'Irondome' von #Antisemitismuskritik, bei gemeinsamen Selfies mit FDP #KarolinePreisler (zu deren Buch, vorgestellt jĂŒngst im Bajzel, Porschardt das Vorwort liefert) 46) formiert sich gerade ein Etwas aus Alt- und ExPunks, TERFS und MIGAs, ein ETWAS, dass in Bewunderung von #Trump #Milei #Netanjahu das 'Recht des StĂ€rkeren' propagiert. Extrem, ja, aber, das zeigt die Vernetzung, eben keine Randerscheinung, nicht #innerlinks, sondern #Mitte / #Rechts(extrem)

47) Ich gehe abschliessend und zur ErklĂ€rung der Genese dieser Entwicklung nochmal weit zurĂŒck in der Zeitlinie: Der Hit von Amen 81 ist „Das #Palituch“, ein StĂŒck von 2005, gecovert aktuell von #kungfufrankenstein, ein AI Projekt, beide waren zusammen auch zu Gast bei #ADistanza

48) Ich habe noch eine Single des Amen81 VorgĂ€ngerprojekts Corpus Christi sowie das erste Album 1999 sehr gern gehört, jedoch schon damals aus diesem 'innerlinken' dt. 'Nahostkonflikt' ausgestiegen. Dazu habe ich im demnĂ€chst im Verbrecherverlag erschscheinenden Sammelband 'JĂŒdische IdentitĂ€ten & Antisemitismus im Punk' etwas geschrieben, hier ein Auszug: 49) "Ich wohne damals (1999) in Hamburg auf einem Bauwagenplatz mit sehr vielen Hunden und Ratten, aber nur sehr wenigen Menschen. Der Platz ist ein legendärer Großstadtslum, immer schlammig und wegen dem Schlachthof nebenan stinkt es nach Verwesung. 50) Auf den 150 Quadratmetern werden feministische Positionen, Klassenkampf, Tierrechte sowie der 'Nahostkonflikt' meist nicht diskutiert, sondern in einem musikalischen Stellvertreterkrieg per Boombox an der Feuertonne ausgetragen." 51) Bands wie #Propaghandi, #OiPolloi und #DirYassin stehen dabei für eine antiimperialistische, antizionistische Haltung, die bei meinen Mitbewohner:innen Konsens ist. * 52)*In Abgrenzung zu, wie im Text vorhergehend definiert: "Antizionismus wird von israelischen Linken häufig als Kritik nationalistischer Ideologie und der Praxis von Besatzung und Diskriminierung nicht-jüdischer Menschen verstanden" 53) Die Bereitwilligkeit, ja Leidenschaft, in Israel 'das Übel der Welt' auszumachen, ihre Erleichterung, dass „auch israelische Bands das so sehen“, befremden mich. Ich bleibe der Feuertonne fern, höre Jungle, HipHop und 'Kunststudentenmusik' und halte mich insofern (so denke ich) raus. 54) Weit gefehlt, denn Raushalten aus dem „Nahostkonflikt“ wird von vielen der antiimperialistisch geprägten Personen in der Szene einzig und allein als „Zustimmung zu den Verbrechen des Staats Israels“ interpretiert, ist insofern inakzeptabel und sorgt für Irritation. 55) Ich wiederum lasse mir ungern das Denken vorschreiben und pflege eine enorme Abneigung Dogmatismen gegenüber.“ 1999 ist auch das Jahr, in dem die israelische Band #DirYassin zum ersten Mal auf Europatour geht. 56) Dazu weiter aus dem Text im Sammelband: „Ein Abend in Berlin, Rigaer Str. Die Band war (korrekterweise) der Meinung, dass deutsche Punks keine Ahnung von israelischer Lebensrealität haben, und hat daher zusätzlich zu ihrem Konzert eine „Infoveranstaltung“ zum Thema „Israel/Palästina“ initiiert. 57) Es kommt zu mindestens einer hitzigen Debatte. Dass Dir Yassin wie im Song „Zeitbombe“ die Begriffe „Völkermord“ und „Deportation“ im Bezug auf den „Nahostkonflikt“ statt auf die Shoah verwenden, verletzt nicht nur in Israel die Regeln der Erinnerungskultur; 58) die wohlüberlegte Provokation der Täter/Opfer- Umkehr funktioniert auch wunderbar in Deutschland. Die im wörtlichen Sinne Schamlosigkeit der israelischen Punks ist für mit oft verbrecherischen massenmordenden Großeltern „belastete“ deutsche Punks schwer zu schlucken; 59) sie geben sich alle Mühe, die deutsche Mehrheitsgesellschaft mit ihren NS-Kontinuitäten herauszufordern, arbeiten dabei aber (bewusst oder unbewusst) auch an ihrer eigenen „Wiedergutwerdung“. 60) Deshalb stellt der respektlose Umgang der Enkel überlebender Juden und Jüdinnen mit diesen Begriffen nun geradezu einen persönlichen Angriff auf sie dar – zum Teil gehen sie soweit, die israelischen Punks und ihre Freunde als „Holocaustleugner“ und Antisemiten zu bezeichnen. 61) Nichtsdestotrotz diskutieren ein Bandmitglied und eine Person aus dem Publikum lange miteinander und verlassen am Ende das Konzert gemeinsam. Wie sich im Rückblick herausstellt, der Anfang einer Liebesbeziehung.“ 62) Aktuell ziert das Merch-Shirt von Amen 81 ein PortrĂ€t und Zitat von Golda Meir: „Frieden wird es geben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“ (Merke: 'Gegen Antisemitismus' fehlt, nur 'Gegen Antizionismus')

63) Nach 70.000 Toten in Gaza ist das kaum mehr als zynisch zu bezeichen, sondern Ausdruck einer tiefgehenden Menschenverachtung gepaart mit ersatznationalistischen Denken: „Free Gaza from Hamas“ wird propagiert, „es gibt keine Zivilisten in Gaza“ ist damit gemeint. 64) PalĂ€stinenser sind/werden der Vernichtung preisgegeben, indem man sie zu den 'neuen Nazis' erklĂ€rt. Das ist deutsche 'Wiedergutwerdung' in Reinform. 65) (Unkritische) SolidaritĂ€t mit Israel bedeutet hier : BefĂŒrwortung von Siedlungspolitik, strukturellem Rassismus & Gewalt, SchulterschlĂŒssen mit internationalen Rechtsextremen, Verunmöglichung des Selbstbestimmungsrechts von PalĂ€stineser:innen bis hin zur ethnischen SĂ€uberung. 66) Progressive KrĂ€fte in Israel werden vor den Bus geworfen, kritische Stimmen, darunter Mitglieder des MilitĂ€rs, ignoriert. Traumatisierte Soldat:innen der IDF ebenf. zu KollateralschĂ€den, dafĂŒr werden Kriegsverbrechen begehende Soldat:innen zu Helden stilisiert, ja zur Identifikationsschablone. 67) Ich habe mich seit dem 7.Oktober immer wieder gegen Antisemitimus positioniert, in den verschiedensten Formen, in denen er daherkommen mag. Gegen Stimmen, die alle Zivilist:innen in Israel zum Feind / TĂ€ter erklĂ€ren. 68) Ich halte verkĂŒrzte dichotome Weltbilder (gut/böse/oben/unten) fĂŒr gefĂ€hrlich und kontraproduktiv. Ich halte die Hamas sowie das iranische Regime und seine Proxies fĂŒr menschenverachtende Verbrecher und erachte die Tatsache, dass ich das hier betonen muss, fĂŒr deprimierend. 69) Und: Ich halte mich heute nicht mehr raus. Es ist nicht mehr 1999. Es ist nicht besser geworden. 70) „Freiheit bedeute niemals die Existenz einer Gruppe auf Kosten einer anderen“ sagt Gutzy von Ka'tzon la'tevach (Nachfolgeprojekt von u.a. Dir Yassin) letztes Jahr im Interview. anarchistnews.org

Making sure you're not a bot!

anarchistnews.org

71) "Er glaube nicht, dass „die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts in der Tötung oder Deportation irgendeiner Gruppe von Menschen liege, und auch nicht darin, die israelische Besatzung oder einen mörderischen „bewaffneten Widerstand“ als moralischen Kampf zu bezeichnen. 72) Sich für Krieg und Tod zu entscheiden, sei immer die schlimmste Entscheidung.“ Hiermit möchte ich schliessen. "Da, wo mit Macht gegen zu eliminierende Gruppen mobilisiert wird, muss man gegenhalten. Sofort, stĂ€ndig. " (v. Redecker, 2026) #love#antifa @unroll.skywriter.blue please

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