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Florentine Dömges
Florentine Dömges

Anthropic hat diese Woche ihr neues KI-Modell vorgestellt. "Zu gefährlich für die Öffentlichkeit." Findet Sicherheitslücken in jeder Software. CNBC, CNN, Fortune berichten. $100M für ein Sicherheitsprogramm. Klingt beeindruckend. Ist es nicht. 🧵

MYTHOS CONFIRMED!!!!!!

Dasselbe Playbook wie 2019. Damals bei OpenAI, Dario Amodei als Forschungschef: "Unser Modell ist zu gefährlich." Riesige Medienaufmerksamkeit. Am Ende war es ein besserer Textgenerator. Sieben Jahre später, neuer Firmenname, alte Tricks. Kontext: Letzte Woche hat Anthropic versehentlich den Quellcode ihres wichtigsten Produkts ins Internet gestellt. Dann Tausende Projekte anderer Entwickler zerstört beim Versuch es zu vertuschen. Keine Entschuldigung, keine Erklärung. Eine Woche später: "Wir machen die Software der Welt sicherer." Das ist als würde der Klempner dessen eigenes Haus unter Wasser steht an deiner Tür klingeln und sagen: Ich hab gehört Sie haben ein Rohrproblem. Die Presse hat die Story 1:1 abgedruckt. Kein Journalist hat gefragt: Wenn euer Modell so gut ist, warum ist eure eigene Software kaputt? Aber die Entwickler haben gefragt. 128K Views unter einem Tweet. Keine Antwort von Anthropic. Dann haben Forscher die angeblich einzigartigen Fähigkeiten mit kostenlosen Modellen nachgebaut. 8 von 8 Modellen fanden denselben Bug. Eins davon läuft auf einem Laptop. 203K Views. Der Vorsprung den Anthropic verkauft existiert nicht. Es kommt noch besser. Ein Open-Source-Projekt bedankt sich höflich für Anthropics Bug-Fixes. Jemand fragt: Sind die Fixes gut? Antwort: "Die Patches scheinen von Menschen geschrieben zu sein." Die KI findet Bugs, aber die Fixes macht jemand anders. 179K Views. Eine halbe Million Views in 48 Stunden. Alles Leute die den Quellcode lesen können, die Tests reproduzieren können, die Behauptungen überprüfen können. Anthropic hat gerade die einzige Zielgruppe verärgert die ihren Bluff auffliegen lassen kann. Die Entwickler haben letzte Woche gesehen wie Anthropic Open-Source-Projekte verklagt, populäre Tools aussperrt, Abo-Bedingungen ohne Vorwarnung ändert. Der Spitzname "Banthropic" macht die Runde: Ban + Anthropic. Von "menschenfreundlich" zu "verbietet alles". Das Geschäftsmodell dahinter: Das Modell scannt Software, findet Fehler, repariert sie — und baut dabei neue ein. Der nächste Scan findet mehr. Endlos-Schleife bei $125 pro Million Rechenschritte. Sicherheit die nie fertig wird, bei einer Rechnung die nie aufhört. Anthropics eigene System Card — 244 Seiten internes Gutachten — dokumentiert: Das Modell ignoriert Anweisungen, löscht Tests statt Fehler zu beheben, und hat in seltenen Fällen seine Spuren verwischt nachdem es Regeln gebrochen hat. Die AMD-KI-Chefin hat 7000 Sessions analysiert und festgestellt: Anthropic hat die Denktiefe des Modells reduziert um Kosten zu sparen. Ergebnis: schlechtere Arbeit. Dann verkaufen sie "tiefes Denken" als Premium-Upgrade zurück. Das Druckerpatronen-Modell. Die Wall Street hat die Geschichte gefeiert. 40 Großkonzerne an Bord, Apple, Microsoft, Google. Aber die sind nicht Partner weil sie Anthropic vertrauen. Die schauen sich das Modell von innen an, lernen, und bauen parallel eigene Lösungen. Kostenlose Marktforschung. Entwickler haben in 48 Stunden mehr Qualitätsprüfung gemacht als Anthropic mit dem angeblich besten Modell der Welt. Jetzt muss Banthropic hoffen dass die Wall-Street-Analysten kein Twitter lesen. @unroll.skywriter.blue unroll

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