Nachdem es - durchaus zurecht - in den letzten Tagen nur um die Ausschreitungen bei den Schülerprotesten ging, hier zusammengefasst die Forderungen der Schülerinnen und Schüler: Stundenpläne: Zu lange Tage, Freistunden und zu kurze Mittagspausen (Thema Nr. 1 in der Regierungsbefragung) 1/ Lehrermangel und Vertretungen: Fehlende oder nicht ersetzte Lehrkräfte (rund 10% des Unterrichts fällt aus) und überfüllte Klassen (bis zu 35, in Einzelfällen sogar mehr). Gebäude: Marode oder unhygienische Schulgebäude und Sanierung. 2/ Parcoursup (Auswahlplattform für den Hochschulzugang): Kritik an intransparenten Auswahlkriterien, Kritik an der Gewichtung der Noten nach Renommée des Gymnasiums, Forderung nach der vollständigen Abschaffung Auswahl, außerdem 250.000 zusätzliche Studienplätze an den Universitäten. 3/ Geld: Die Schüler- und Studierendenorganisationen fordern gemeinsam 10 Milliarden Euro für die Bildung. Hinzu kommt eine hohe Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen: über 20% bei den 15-24jährigen und immer noch 10% bei den Hochschulabsolventen. 4/4