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Astrid Christofori
Astrid Christofori

Heute werde ich ein bißchen von #bfuture berichten. Ich starte mit "Fakes, Algorithmen, KI - Wie können wir Medien vertrauen?" Jetzt geht es gerade um das "Plattformprivileg" und um die Notwendigkeit, dass Rahmenbedingungen sich ändern müssen. @mandree.bsky.social stellt gerade die Frage, ob wir ... ..... in diesem Rahmen noch Pressefreiheit? Sind wir gegen "Plattformjournalismus" immun? Nervt es uns, wenn Überschriften reißerischer sind als im eigentlichen Artikel? #bfuture Agieren wir als Leser*innen/Nutzer*innen widersprüchlich? Wir wollen Glaubwürdigkeit, konsumieren aber Inhalte der Plattformen (wie Tiktok etc.). Problem: haben die Menschen keine Stimme mehr, weil sie über Algorithmen nicht mitbestimmen können. Aber: in der Atmosphäre ist das ja anders! #bfuture Ich habe jetzt @eurosky.social in einem Diskussionsbeitrag im Dialogzelt erwähnt, und auch die Entwicklung von Bezahlmöglichkeiten, die gerade in Arbeit sind. #bfuture Guter Punkt einer anderen Besucherin (Bibliothekarin): wie bekommen wir andere Menschen zu einer kritischen Mediennutzung? Brauchen wir stärker eine "Medienerziehung"? #bfuture Auf dem Panel wird jetzt der Begriff "Newsfluencer" genutzt! Das passt wiederum gut zu den Möglichkeiten, die Eurosky bieten kann/will. #bfuture (Ok, das wird sogar im/vom WDR übertragen.....) #bfuture Frage: wie kommt man mit einem Gegenüber zurecht, der sich nicht an die Regeln hält? Müssen wir die "Bubble der Gutwilligen" größer machen? Aber: wer interessiert sich denn heute für die "Gutwilligen", die ja zum Teil die problematischen Plattformen verlassen haben? #bfuture Wir können es ändern, dass Monopole unsere Meinung "beeinflussen" und "kontrollieren". Man kann auch ohne Hass und Hetze (und ohne kurze Insta-Feeds) Menschen erreichern. #bfuture Jetzt höre ich ein paar Minuten beim Thema "Wie junge Stimmen Journalismus verändern können?". Gerade ging es um die Verwendung von Memes, jetzt geht es um (Pop-) Kultur, Personality und junge Lebenswelt. Muss der Kulturbegriff (bzw. sein Verständnis) geändert werden? #bfuture Spannend ist die Frage nach Generationen und Milieus. Gibt es Stars, die jeder kennt? Beispiel: die Erwähnung von Udo Lindenberg gehört für junge Menschen weniger zur Lebensrealität. Interessant die Frage, ob Jane Doe und Cornell7 eher bei jungen Frauen bekannt/ein Thema sind. #bfuture Austausch von Freundschaftsarmbändern bei Konzerten einer jungen Künstlerin - wobei dieser Austausch dann auch zu Verbindungen zwischen den Konzertbesucher*innen führt (interessanter Gedanke!). #bfuture Wird "Kultur" in (etablierten) Medien zu eng verstanden? Also zu wenig "interessant" für junge Menschen? Ist das im Rahmen eines Onlinemagazins einfacher? #bfuture Beispiel: strobo.ruhr #bfuture

STROBO - Magazin für die junge Kultur im Ruhrgebiet

strobo.ruhr

Anderer Aspekt: andere Ansprache der jungen Menschen gegenüber älteren Menschen. Wo können sich beide Gruppen begegnen und sich austauschen? Zuordnung junge Menschen interessieren sich nur für Popkultur, ältere Menschen nur für Hochkultur, ist falsch/zu eng. #bfuture Ist die "Personenmarke" wichtiger als die Quelle (zB WDR)? Folgen wir (vor allem junge Menschen) eher Menschen als Medien? Interessanter Aspekt. Auch interessant: wie kann man Factchecking lernen? Wie Behauptungen überprüfen? Können junge Menschen dadurch Journalist*innen werden? #bfuture Spannende Frage: Ist die Frage "interessierst Du Dich für Politik?" zu sehr auf politische Parteien und auf Themen wie Bundeskanzler bezogen und nicht auf Themen, die junge Menschen berühren (zB Sexismus), die gerade auch politisch sind? #bfuture "Wem gehört der Journalismus der Zukunft? KI, Urheberrecht und die Macht über Inhalte". Liminski spricht gerade über den digitalen Medienstastsvertrag und die Frage, wie dies gegen Medienmonopole (bei Plattformen) etc. wirken könnte. Es geht unter anderem um die "Digitalabgabe". #bfuture Eine Digitalabgabe führt nicht unbedingt dazu, dass Geld bei den Urhebern ankommt. Journalist*innen sehen diese Überlegung daher kritisch. Jetzt fragt die Moderatorin nach dem Thema KI und nutzt einen falschen Begriff (*grummel*). Und ja, Nutzungsvorbehalte reichen nicht gegen Training. #bfuture Problem: gibt es ein Legitimationsproblem, weil Nutzer*innen nicht sehen/sehen können, dass Ihnen in KI-generierten Inhalten konkret Inhalte des ÖRR angezeigt werden, weil ein entsprechender Hinweis fehlt. #bfuture Ich muss zugeben, dass ich mit größeren Teilen des ÖRR deswegen ein Problem habe, weil - ohne Notwendigkeit - Menschen immer wieder eine Bühne geboten wird, die der Demokratie unfreundlich/feindlich gegenüber stehen. Die Vertreterin des ÖRR auf dem Panel spricht das Thema Qualität an. #bfuture Ich befürchte aber, dass sie "Qualität" anders versteht als ich. Guter Hinweis einer anderen Panel-Teilnehmerin: in vielen Dingen (Übersetzung etc) ist KI schon enthalten. Wie kann eine (gemeinsame) Kennzeichnung aussehen, die nachvollziehbar ist und Qualität anzeigt. #bfuture Das Publikum hier wünscht sich überwiegend eine Kennzeichnung für KI-generierte Artikel. Liminski weist richtigerweise darauf hin, dass es um Vertrauen geht. Und: wir müssen Plattformen verpflichten, bestimmte Inhalte (er spricht von "public value") sichtbar zu machen. #bfuture Liminski: wir müssen Sichtbarkeit für Inhalte herstellen, denen (bzw. deren Erstellern) wir vertrauen. Er ist für die Abschaffung des Haftungsprivilegs für Plattformen. Das ist - zum Beispiel bei Meta - gerade auch im Bereich Strafrecht ein Problem. Die Plattformen verdienen Geld.... #bfuture ..... und sollen dementsprechend auch Verantwortung übernehmen. Sollte das auch bei Plattformen, die über die Algorithmen kontrollieren, gelten? Das wäre ein Thema für den DSA und Liminski verfolgt dieses Thema auch in Brüssel, damit entsprechende Verfahren laufen/durchgesetzt werden. #bfuture Wäre ein Alleingang der Länder/von Deutschland denkbar/sinnvoll? Also zB im Hinblick auf den Umgang mit dem Haftungsprivileg? #bfuture Panelteilnehmerin: Wir könnten als Gesellschaft auch sagen, wir nutzen diese Plattformen nicht. Ja, könnten wir. Das bedeutet nicht, dass wir auf die Webseiten der Medienunternehmen angewiesen sind, sondern dass wir andere Orte (zB die Atmosphäre) nutzen können. #bfuture Wo findet demokratischer Diskurs statt? Und über welche Themen? Google mit 96% Marktanteil (im Bereich der Suche) ist wenig reguliert, jedenfalls erheblich weniger als Medienunternehmen in Deutschland. Warum werden die Plattformen nicht als Medienunternehmen behandelt? #bfuture #bfuture Für mich gehen die Themen Plattformen, Haftungsprivileg und KI gerade ein bißchen "durcheinander". Alles wichtig, alles thematisch verbunden, aber die Verbindung kommt gerade nicht wirklich "rüber". #bfuture Wäre ein "Public open space" eine Möglichkeit? Was wäre mit offenen Diensten etc.? Ja, gibt es --> in der Atmosphäre!! #bfuture "Content authenticity" als eine Art "Wasserzeichen" für Inhalte. Einwand eines Panelteilnehmers: das setzt voraus, dass die Medien auch die entsprechenden Nutzungsrechte an urheberrechtlich geschützten Inhalten haben..... #bfuture Liminski wird jetzt zum Thema Kündigung des Medienstaatsvertrages in Sachsen-Anhalt gefragt. Den Medienstaatsvertrag kann man kündigen, das Grundgesetz (in dem das Thema angelegt ist) nicht. Der Medienstaatsvertrag ist im Prinzip die Umsetzung der Regelung des GG. #bfuture Es wäre nicht gut, jetzt 3 Jahre über diese Frage zu diskutieren. Wir müssen resilient sein im Umgang mit diesem Thema. "Wir sind schon mit anderen Dingen klargekommen. Wir werden auch mit diesen Typen zurechtkommen." #bfuture Abschlussrunde: Journalismus muss finanziert werden! Wert der Angebote für die Gesellschaft deutlich machen. Regulierungsrahmen in ein digitales Zeitalter bringen. #bfuture Interessanter Aspekt zu Sachsen-Anhalt: es könnte ja sein, dass der MDR sich wehren möchte. Deswegen sollte man jetzt nichts machen, was das im Grunde genommen zu früh "ausschließt". #bfuture Jetzt geht es um "Desinformation und der Kampf um Vertrauen" mit Philip-Johann Moser und Nathaniel Liminski. Und ja, das ist ein wichtiges Thema. #bfuture Desinformation kann Wahlen in ihrer Integrität einschränken/verletzen, gleichzeitig ist es notwendig, dass unabhängige und glaubwürdige Organisationen sich darum kümmern (Landesmedienanstalten). Monitoring kann sinnvoll sein, gleichzeitig ein schmaler Grat, weil es "zu viel" sein kann. #bfuture Reden wir zu stark nur im Zusammenhang mit Wahlen über Desinformation, obwohl das eigentlich immer wichtig wäre. Desinformation wirkt sehr tief und ganzjährig. #bfuture Gibt es eine Rolle der Politik/für die Politik Vertrauen zu stärken? Liminski: Wenn Politiker*innen Medien beschimpfen, dann hat das Auswirkungen auf das Vertrauen. Natürlich dürfen Medien kritisiert werden, man kann durchaus auch gegen etwas vorgehen, aber nicht beschimpfen. #bfuture Aber: Journalisten sollten nicht Akteure sein. Insofern sind zum Beispiel Fotos bei Sommerfesten problematisch, man kann dann am nächsten Tag nicht gut "kritisch sein". Guter und wichtiger Aspekt, den H. Liminski da anspricht. #bfuture Zum Thema Bots: in diesem Jahr gab es wohl eine Aktion "Matroschka" (mit kopierten Logos von Medienhäusern und Desinformation). #bfuture Liminski: es gibt keine absolute Objektivität. Streben nach Objektivität gibt es. Aber schon in der Auswahl liegt eine Entscheidung. Quellenangaben, Nachvollziehbarkeit, Trennung Kommentar u Bericht sind wichtig. Wunsch für tieferes Verständnis ist ok, aber Journalismus ist kein Aktivismus #bfuture Vertrauen als Ziel journalistischer Arbeit? Spannende Frage aus dem Publikum an H. Moser. Problem: Schnelligkeit von Gerüchten? Erklären wie Journalismus arbeitet und erklären, warum zu einem Thema noch nichts veröffentlicht wird. #bfuture Effektivstes Mittel zur Verteidigung der Demokratie? Medienvielfalt - weil Medien sich gegenseitig kontrollieren. Fundamentale Bedeutung für die aktuelle Diskussion. Liminski plädiert für 0% Mehrwertsteuer auf Tageszeitungen. #bfuture #bfuture Jetzt gerade höre ich einem Panel zu, in dem es darum geht, ob gute Inhalte reichen (oder nicht) und ob "Objektivität" (Anführungsstriche von mir) oder "Haltung" wichtiger sind? Auch spannend: soll Journalismus das berichten, was Leser*innen interessiert oder gerade auch andere Dinge? #bfuture Provokante Frage: erst recherchieren oder erst raus damit? Ich bin ganz klar im Team Recherche. #bfuture Guter Punkt: erwähnen, was ungesichert ist. Mit den aktuellen Möglichkeiten kann man heute gut und schnell Beiträge aktualisieren oder ergänzen. #bfuture Eine Mission für uns alle: Welchen Journalismus wollen wir wirklich? Mitmachen kann man unter tbd.news

#bfuture So, ich bin am Bahnhof. Bei wunderbar sonnigem Wetter war es eine tolle Möglichkeit, mehr über Journalismus und den Umgang mit aktuellen Fragen zu hören/lernen. Ich bin jetzt auch Eigentümerin eines Exemplars von "Das Dialogspiel" (des Bonn Institute) und habe ein paar Gespräche geführt. #bfuture

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